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Der Leitfaden für WordPress-Wartung

WordPress-Wartung, verständlich erklärt.

Was dazugehört, was es kostet und wann du es besser abgibst. Ohne Panikmache, mit Zahlen aus dem echten Betrieb.

Wie viel Zeit kostet das selbst?

Realistische Werte für eine normale Firmenseite mit 15 bis 25 Plugins. Shops und Seiten mit vielen Erweiterungen liegen deutlich darüber.

AufgabeIntervallMinuten pro Monat
Updates prüfen, Backup machen, einspielenwöchentlich80
Sichtprüfung nach Updates (Startseite, Formulare, Checkout)wöchentlich40
Backup kontrollieren und extern ablegenwöchentlich20
Sicherheits-Scan, Logs, unbekannte Benutzermonatlich15
Ladezeit messen, Cache prüfenmonatlich10
Plugins ausmisten, Datenbank aufräumenquartalsweise10
Rechtstexte und Cookie-Banner prüfenquartalsweise7
Backup testweise wiederherstellenhalbjährlich10
Summerund 3 Stunden

Dazu kommt die Zeit, die nicht planbar ist: ein Update, das die Seite zerlegt, ein Plugin, das nach dem Update nicht mehr mit dem Theme spricht, ein Hoster, der die PHP-Version anhebt. Das sind die Stunden, die wirklich wehtun. Was das in Geld bedeutet.

Zwei Wege. Beide sind in Ordnung.

Die Frage ist nicht, ob du es könntest. Die Frage ist, ob du es jede Woche tust.

Selbst machen

Passt, wenn du technisch sicher bist, die Seite dir gehört und du dir die Routine wirklich in den Kalender schreibst.

  • Du brauchst: Backup-Plugin, Staging oder Mut, 3 Stunden im Monat
  • Du lernst, wie deine Seite funktioniert
  • Risiko: Updates werden aufgeschoben, bis etwas passiert
Anleitung lesen

Abgeben

Passt, wenn die Seite Umsatz bringt oder Anfragen liefert und ein Ausfall mehr kostet als die Wartung.

  • Ab 39 € netto im Monat für Updates, Backups und Monitoring
  • Jemand haftet und dokumentiert
  • Risiko: schlechte Anbieter, die nur den Update-Button drücken
Worauf du beim Vertrag achtest

Unser Dienst

Ammera Care: Wartung, die jeden Schritt nachweist.

Updates, Backups, Monitoring und Monatsbericht ab 39 € netto im Monat, monatlich kündbar. Jede Aktion wird mit Zeitstempel protokolliert, jedes Update erst nach Backup und Test ausgeführt, jede Auffälligkeit automatisch zurückgerollt.

Ammera Care ansehen

Transparenz: Ammera ist der Wartungsdienst der Ammersee Media GmbH, die auch diese Seite betreibt. Du musst ihn nicht buchen, um diesen Leitfaden zu nutzen.

  • Pflicht-Backup vor jedem Update, Rollback bei Fehlern
  • Tägliche Malware-Scans mit Quarantäne statt Löschen
  • Uptime-Monitoring im Minutentakt
  • Module für Sicherheit, DSGVO, Speed und Shops dazu buchbar
  • Kostenloser Website-Check zeigt vorher, wo deine Seite steht

Häufige Fragen

Wie oft muss WordPress aktualisiert werden?

Sicherheitsupdates sofort, alles andere wöchentlich geprüft. WordPress-Core erscheint drei- bis viermal im Jahr als Hauptversion, dazu kommen Wartungsreleases. Bei 20 Plugins hast du praktisch jede Woche mindestens ein Update.

Reicht das Backup meines Hosters?

Als zweite Sicherung ja, als einzige nein. Hoster-Backups liegen auf derselben Infrastruktur, werden oft nach 7 bis 14 Tagen überschrieben und sichern nicht immer die Datenbank zum selben Zeitpunkt wie die Dateien. Du brauchst eine Kopie außerhalb des Webspace.

Was passiert, wenn ich gar nichts mache?

Erst einmal nichts, das ist das Tückische. Nach einigen Monaten häufen sich bekannte Sicherheitslücken in Plugins, die automatisiert abgesucht werden. Irgendwann landet Spam auf der Seite, Google warnt Besucher, oder die Seite ist nach einem PHP-Update des Hosters weiß.

Ist Wartung dasselbe wie Hosting?

Nein. Hosting stellt den Server bereit. Wartung kümmert sich um das, was auf dem Server läuft: WordPress, Theme, Plugins, Backups, Sicherheit. Managed-WordPress-Hoster übernehmen einen Teil davon, meist Core-Updates und Backups, aber selten Plugin-Updates mit Test.

Kann ich einen Wartungsvertrag monatlich kündigen?

Bei seriösen Anbietern ja. Jahresverträge mit automatischer Verlängerung sind ein Warnsignal, es sei denn, der Preisvorteil ist erheblich und du kannst die Leistung vorher testen.

Alle 20 Fragen und Antworten

Bist du dir sicher, dass WordPress das richtige System ist?

WordPress ist nicht für jedes Projekt die beste Wahl. Wer nur eine Visitenkarte braucht und sich nicht um Updates kümmern will, fährt mit einem Baukasten oft besser. Wer einen Shop mit 5.000 Artikeln betreibt, sollte Shopware oder Shopify kennen. Der CMS-Checker zeigt dir in wenigen Fragen, welches Content-Management-System zu deinem Vorhaben passt, und erkennt auf Wunsch, welches CMS hinter einer beliebigen Website steckt.

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